Der Haushaltsentwurf für 2023 der Sennegemeinde Hövelhof enthält eine Investition zur realen Minderung von Treibhausgasemissionen von 20 Tonnen pro Jahr. Das sind ca. 1% der Emissionen, die die Verwaltung verursacht und hätte bei gleichbleibenden Bestrebungen eine Klimaneutralität in vielleicht 100 Jahren zur Folge. Diese Investition soll laut der CDU Hövelhof einer Prüfung unterzogen werden. Die Folge wäre eine Verzögerung von Klimaschutz in der Sennegemeinde.
Gemeinderatsmitglied Alexander Löhr der Grünen sagt dazu: “Bei der Corona-Pandemie wurden im Rat viele Maßnahmen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen begründet. Warum in Hövelhof aber die wissenschaftlichen Fakten zur Klimakrise und das als Folge der Klimaveränderungen bereits jetzt resultierende Leid weltweit nicht wahrgenommen werden, ist mir ein Rätsel. Die Emissionen Hövelhofs liegen über dem Kreis- und Bundesdurchschnitt. Uns wurde mitgeteilt, dass die Investitionen 160 Tonnen pro Jahr an Emissionen einsparen würden. Die Kommune nutzt bereits Ökostrom. Somit wirken sich Stromeinsparungen nicht weiter positiv auf das Klima aus. Damit reduziert sich die Angabe der Verwaltung von 160 Tonnen auf 20 Tonnen pro Jahr. Und wenn dann die CDU für die verbleibende Investition eine weitere Prüfung beantragt, fehlen mir die Worte. Die Zeit zum Handeln ist jetzt.”
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