Erklärtes Ziel der Hövelhofer Grünen ist es, dass auf den Gemeindeflächen etwas für den Artenschutz und die Artenvielfalt getan wird. Anträge dazu hatten die Grünen bereits im letzten Jahr vorgelegt. Damals ging es allgemein darum, dass der Gemeinderat sich auf das Ziel zum verstärkten Artenschutz und die Erhöhung der Anzahl von fliegenden Insekten einigt.
Die CDU konnte sich im Dezember nicht dazu entschließen, den Anträgen der Grünen zuzustimmen.
In der vergangenen Woche legten die Grünen zur kommenden Ratssitzung im Mai einen ersten, bereits im Dezember angekündigten, konkreten Vorschlag vor: sie wollen die Verwaltung beauftragen zu prüfen, auf welchen Flächen die Gemeinde Wildblumenwiesen und Blühstreifen anlegen kann.
Jörg Schlüter, der die Fraktion im Umweltausschuss vertritt, erklärt: „Seit 1989 haben wir katastrophale 75 Prozent der Biomasse bei Fluginsekten verloren. Kurz gemähtes Gras z.B. ist ökologisch wenig wertvoll, weil es von Insekten wie Bienen und Schmetterlingen kaum genutzt werden kann. Viel besser sind flächendeckende Wildblumenwiesen, die erst ab September gemäht werden und in Teilbereichen sogar nur alle zwei Jahre.“
Nach eigenen Angaben sehen die Grünen mit Freude, dass Landwirte und Naturschutzstiftung bereits erste Schritte einleiten, die Artenvielfalt zu erhalten und Ackerränder bunt blühend zu gestalten.
Schlüter dazu: „Wenn, wie zu lesen war, die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Rodehuth von diesem Projekt angetan ist, und der der Altbürgermeister Werner Thor sich beim Bürgermeister Michael Berens für entsprechende Flächen der Gemeinde stark macht, sollte unser Antrag gute Chancen auf Zustimmung haben.“
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